Legasthenie

Pädagogische Definition nach Astrid Kopp-Duller:

Eine Legasthenie ist biogenetisch bedingt und beruht auf Sinneswahrnehmungen, die für das Erlernen des Lesens und/oder Schreibens nicht optimal ausgebildet sind.

Dies kann, wenn das Kind auf Buchstaben trifft, zu Problemen mit der Aufmerksamkeit führen. Lesen und/oder Schreiben werden nur langsam und mit vielen Fehlern erlernt.

 

Eine Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) hingegen beruht auf einer Minderbegabung oder kann durch belastende Ereignisse (Krankheit, Schulwechsel, Scheidung, ...) erworben werden.

 

In Deutschland werden die Begriffe Legasthenie und LRS häufig gleichbedeutend gebraucht.

 

Wie man die Schwierigkeiten Ihres Kindes/Jugendlichen auch nennen mag: Mir ist es wichtig, die Ursachen für diese Schwierigkeiten herauszufinden, um Ihrem Kind eine zielgerichtete Förderung anbieten zu können.