Der AFS-Test ist ein standardisiertes, pädagogisches Testverfahren.

 

A - steht für Aufmerksamkeit

F -  steht für Funktionen (= Sinneswahrnehmungen, Teilleistungen)

S - steht für Symptome (Häufigkeit und Art der Fehler)

 

Mithilfe dieses Testverfahrens kann ich feststellen, ob Ihr Kind Probleme mit der Aufmerksamkeit hat, wenn es auf Symbole (Buchstaben, Zahlen) trifft.

Außerdem zeigt es mir, welche Teilleistungen evtl. trainiert werden müssen, damit ihr Kind das Lesen, Schreiben und/oder Rechnen erlernen kann.

 

Für den dritten Teil des Tests bitte ich Sie, Unterlagen (Hefte, Tests) Ihres Kindes zu unserem ersten Treffen mitzubringen. Anhand dieser Unterlagen werde ich eine genaue Fehleranalyse vornehmen. Das ist für mich aussagekräftiger als ein Rechtschreib- oder Rechentest, da gerade bei Kindern mit einer Legasthenie und/oder Dyskalkulie die Tagesform sehr entscheidend für das Ergebnis eines Tests ist.

 

Bei Rechenproblemen kläre ich mithilfe einer Förderdiagnostik, ob ihr Kind Grundbegriffe der Mathematik verstanden hat. 

 

Quelle: Astrid Kopp-Duller, Livia R. Pailer-Duller (2008): Legasthenie-

            Dyskalkulie!?

            KLL-Verlag, Dyslexia Research Center

 

 

Muss der AFS-Test zu Beginn des Trainings wirklich sein?

Wenn Sie keinen Test wünschen, z.B. weil Ihr Kind schon genug Tests hinter sich bringen musste, kann darauf verzichtet werden. Ich kann dann anhand der Fehleranalyse von vorherigen Tests oder von unkorrigierten Heften und anhand von Übungen, die ich im Training durchführen werde, auf Stärken und Schwächen Ihres Kindes schließen.

Ein Test hat den Vorteil, dass Stärken und Schwächen Ihres Kindes sehr schnell und auf einen Blick zu erkennen sind. Natürlich gleiche ich die Ergebnisse des Tests auch immer mit einer Fehleranalyse ab. So kann ich feststellen, ob es evtl. Unstimmigkeiten gibt und ob das Kind die Aufgaben aus dem Test auch wirklich verstanden hat.

Wenn ein pädagogisches Gutachten gewünscht wird, ist ein Test unerlässlich.